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Teewasser und Wasserqualität für lose Bio-Blatt-Tees

 

Gutes Wasser zur Teezubereitung

 

Die Wasserqualität

Wer der Meinung ist, Wasser schmecke nach nichts, sollte einmal verschiedene stille Wasser probieren oder sogar gefiltertes und ungefiltertes Leitungswasser vergleichen. Du wirst deutliche Unterschiede im Geschmack feststellen. Gutes Wasser ist frisch, sauerstoffhaltig, reich an Mineralien und hat einen nicht zu hohen Härtegrad. Je mehr Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser enthalten sind, desto höher ist dementsprechend auch der Härtegrad des Wassers. Dieser Härtegrad wir dann in der Einheit °d gemessen. Die im Wasser gelösten Kalzium- und Magnesium-Ionen binden sich an die Geschmacksbildenden Säuren des Tees und behindern dadurch ihre Entfaltung. Hartes Wasser blockiert also quasi die Geschmacks- und Aromastoffe des Tees. Für Tee ideal ist eine Wasserhärte um 8 °d. In Deutschland kann man aufgrund der hohen Standards zwar fast überall Leitungswasser verwenden, ohne Aufbereitung vermindert es jedoch die Qualität des Tees, und das wäre bei so leckerem Tee wie unserem doch wirklich schade.

 

 

 

Tabelle Wasserhärte in Deiner Stadt

 Quelle: www.wasserhaerte.net

In Berlin liegt die durchschnittliche Wasserhärte bei 17,49 d. Also weit entfernt vom Optimum. Nur in Bremen und dem Saarland sieht es besser aus, da liegt die durchschnittliche Wasserhärte bei 7,35 d und 8,25 d. Das härteste Wasser kommt aktuell übrigens in Frankfurt am Main aus dem Hahn. Hier liegt der Wert bei 27,65 d und das Wasser sollte in jedem Fall mit einem Belima Wasserfilter aufgekocht werden.

 

Wenn Du die Wasserqualität ganz genau wissen willst kannst Du auf www.wasserhaerte.net einfach Deine Postleitzahl eingeben und bekommst die genauen Werte.

 

 

Wasserfächer von Bellima

 

Was kannst Du für besseres Teewasser machen?

Damit sich die Aromen deines Tees ungehindert entfalten können, sollte das Wasser also nicht zu hart sein. Eine Möglichkeit, den Härtegrad des Wassers zu verringern ist das Wasser aufzukochen, einige Minuten stehen zu lassen und noch ein- bis zweimal aufzukochen. Dadurch verringert sich der Kalkgehalt, leider geht aber auch einiges an Sauerstoff verloren.

Bessere Methoden um den Härtegrad von Wasser zu verringern, sind zum Beispiel Wasserfilter oder Wasserfächer. Wir benutzen die Wasserfächer von Bellima. Die Fächer reduzieren die Wasserhärte und vermindern auch die Spuren von Schwermetallen im Wasser. Außerdem wirken sie pH-neutral und geben wertvolles Kalium und Citrat ab. Klingt nach einem kleinen Wundermittel, im Grunde ist die Wirkung aber einfach zu erklären. Denn für Stoffe, die aus dem Wasser entfernt werden, muss etwas Gleichwertiges wieder in das Wasser abgegeben werden, in diesem Fall Kalium. Dieser Vorgang ist in der Natur weit verbreitet und nennt sich Kationenaustausch. 

 

 

Die Wassertemperatur

Allgemein wird oft davon ausgegangen, dass Tee mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden sollte. Der Effekt einer solchen Behandlung ist leider immer derselbe: Viele der wertvollen, aber auch leicht flüchtigen Geschmacksstoffe - die Flavoide - verdampfen beim Aufgießen. Wir empfehlen daher, dass Wasser aufzukochen und dann bis zur benötigten Temperatur abkühlen zu lassen. Wenn es sich nach dem Kochen gerade wieder beruhigt hat, liegt die Wassertemperatur ungefähr bei 95°.

 

Temperatur direkt nach dem Aufkochen: circa 95° (Schwarzer Tee)

Temperatur 1 min nach dem Aufkochen: circa 80° (ideal für Grüntees und Weißen Tee)

Temperatur 3 bis 4 min nach dem Aufkochen: circa 70° (ideal für Grüntees und Weißen Tee)

Temperatur 8 bis 9 Minuten nach dem Aufkochen: circa 60° (ideal für japanische Grüntees)

 

Die Wasserqualität ist entscheidend für guten Tee

Diese Angaben beziehen sich jeweils auf 1 Liter Wasser. Je geringer die Wassermenge ist, desto schneller kühlt das Wasser nach dem Kochen natürlich ab.