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Zubereitung, Ziehzeit & Tipps zu Darjeeling
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GESCHICHTE DES DARJEELING-TEES: DOKTOR CAMPBELLS EXPERIMENTIERGARTEN

Der Engländer Arthur Campbell experimentierte als Erster mit verschiedenen Teesorten im westbengalischen Distrikt Darjeeling. Für seinen Privatgarten in Darjeeling brachte Campbell 1841 ein paar Teesamen von seinen Forschungsreisen aus der Region Kumaun (China) mit. Als begeisterter Botaniker begann er den Tee in Darjeeling auf experimenteller Basis anzubauen. Die Teepflanzen wuchsen aufgrund der hervorragenden klimatischen Bedigungen in der Region prächtig.

Das Experimentieren von Campbell blieb nicht unbeobachtet. Wenige Jahre später entsendete die britische Kolonialregierung in Indien zahlreiche Teeexperten in die Region, um die Erfolge von Doktor Campbell zu begutachten. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebiet um Darjeeling noch sehr dünn besiedelt. Die britische Kolonialmacht entschloss sich aufgrund der postitven Rückmeldung der Expedition, Arbeitskräfte in dem Grenzgebiet zu Nepal anzusiedeln, die sich um den Anbau und die Weiterverarbeitung des Tees kümmern sollten. Hierdurch wurde die in der Zwischenzeit wachsende Nachfrage nach Tee in der indischen Kolonie und im britischen Mutterland gesichert.

Geschmack und Qualität von Darjeeling-Tee heben sich deutlich von anderen Schwarztees ab und verleihen ihm den Charakter eines Luxusprodukts. Konsequenterweise hat Darjeeling einen mittlerweile fast schon grotesken Siegeszug in aller Welt angetreten. Weltweit werden jedes Jahr ca. 40.000 Tonnen Tee als "Darjeeling" verkauft, obwohl nur 8.000 bis 11.000 Tonnen echter Darjeeling-Tee in der Region Darjeeling produziert werden. Deutsche Verbraucher müssen jedoch keinen Etikettenschwindel befürchten: Seit 2011 muss ein in der EU als Darjeeling verkaufter Tee zu 100% aus diesem Gebiet stammen.
 

ZUBEREITUNG VON DARJEELING-TEE

Selbst der beste Darjeeling schmeckt bitter, wenn er falsch zubereitet wird. Es gibt zwei Punkte, die unbedingt bei der Zubereitung von Darjeeling Tee beachtet werden sollten, damit sich sein Geschmack voll entfalten kann. Es sollte möglichst weiches Wasser verwendet werden. Dies gelingt am einfachsten mit einem Wasserfächer. Als nächstes ist die Wassertemperatur entscheidend. Diese sollte nicht höher als 90-95°C sein. Also den Tee nach dem Kochen maximal eine Minute auskühlen lassen.

Bei First-Flush-Darjeeling sollte die Dosierung vorsichtig gewählt werden. Als Faustregel gilt: Pro Liter Wasser etwa 4-5 Teelöffel verwenden. Das entspricht ca. 12-14g Tee. Anschließend sollte der Tee maximal 3 Minuten ziehen bis er eine gold-gelbe Farbe hat.

Ein Second-Flush-Darjeeling unterscheidet sich von einem First-Flush durch seinen kräftigeren Geschmack. Dennoch ist die Zubereitung ähnlich. 4-5 Teelöffel reichen bei einer Ziehzeit von gut 4 Minuten vollkommen aus. Bei zu langer Ziehzeit wird Schwarzer Tee bitter, weshalb er nie länger als 5 Minuten ziehen sollte. Übrigens: Bei kürzer Ziehzeit wirkt Tee dank seines Koffeingehalts anregend. Zieht er zu lange, löst sich das Teanin aus den Blättern und wirkt dem Koffein entgegen.
     

HERKUNFT DES DARJEELING: BIO-HOCHLANDTEE AUS DEM HIMALAYA

Darjeeling gehört zu den besten Teeanbaugebieten der Welt. Im Nordosten Indiens liegt die gleichnamige Stadt Darjeeling an den Südhängen des Himalaya-Gebirges. Rings um die Stadt, in Höhenlagen von über 2000 Meter, entzweigen sich 87 Teegärten, in denen die besten Teequalitäten der Welt produziert werden. Die geografische Herkunft schützt den Tee als Qualitätsmerkmal. Darjeeling Tee darf nur hier angebaut werden und daher sind die Erntemengen auch natürlich begrenzt und der Export wird streng überwacht.

Für nur 100g Tee müssen die Tee-Pflücker 2.000 Blätter ernten. Darjeeling-Tee wird daher auch als "Champagner unter den Tees" bezeichnet. Die indische Region ist klimatisch so optimal für den Teeanbau geeignet, dass die Teepflanzen hier ihr einzigartiges Aroma entfalten können. Intensive Sonne, Monsunregen im Sommer, milde Temperaturen, feuchte Böden: Durch die klimatischen Bedingungen wachsen die Teepflanzen nur sehr langsam und können so ihr blumig-weiches Teearoma entwickeln. Die Teeblätter werden einzeln von Hand gepflückt und dann durch Welken, Rollen, Fermentieren und Trocknen traditionell weitererarbeitet.
 

HERSTELLUNG UND PRODUKTION VON DARJEELING-TEE: AUF DIE BLATTQUALITÄT KOMMT ES AN

Bei der Herstellung von Darjeeling Schwarztee wird grundsätzlich in drei Haupterntezeiten unterschieden. Die erste Ernte im Frühjahr ist auch als First-Flush bekannt. Darjeeling First Flush ist ein feiner und frischer Tee mit blumigem Aroma. Er zeichnet sich durch einen hellen, schon fast grünen Aufguss in der Tasse aus.Ein besonderer First Flush ist unser Himalayan Breeze. Für ihn landen ausschließlich die ersten zart-sprießenden Blätter nach der Winterperiode im Erntekorb. Aus der Sommerpflückung, dem sogenannten, Second Flush entsteht schon ein etwas kräftigerer Tee mit typischem Schwarztee-Aroma und Muskatgeschmack. Der Tee der Herbstpflückung hat ein mildes Aroma und ist leicht würzig. Für die Herstellung von Bio-Tee werden die Teesorten nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, weshalb die Ernte für diese biologischen Teesorten auch weniger erträglich ist und der Tee noch seltener ist.

Die unterschiedlichen Blattgradierungen sind ebenfalls sehr entscheidend für die Qualität des Darjeeling-Tees. Im letzten Schritt der Produktion wird der lose Tee sortiert und in vier Basisgruppen eingeteilt. Diese Gruppen nennt man Leaf, Broken, Fannings und Dust und sie spezifizieren die Blatt-Sortierung. Tree of Tea verwendet ausschließlich die besten Tee-Qualitäten - also: Leaf und Broken. Unser First Flush Darjeeling Himalayan Breeze ist sogar ein Tee der höchsten Blattqualität FTGFOP1FTGFOP1steht für Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe First Grade Leaves. Manch hochnäsiger Tee-Experte behauptet auch gern "Far Too Good For Ordinary People". Diese Gradierung gilt als besonders hochwertig und ist meist nur in Darjeeling und Assam zu finden. Die Blätter werden mit besonderer Sorgfalt behandelt.
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