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Die Zubereitung der perfekten Tasse Tee

Die perfekte Tee-Zubereitung

Tipps zur Tee-Zubereitung

Wahrscheinlich ist Dir längst bewusst, dass Tee nicht gleich Tee ist – und bei jeder Sorte und Variation die richtige Zubereitungsart beachtet werden sollte. Kompliziert ist die Tee-Zubereitung eigentlich nicht, doch es gilt einige wenige Parameter zu beachten. Diese haben wir hier für Dich zusammengestellt. Wenn du außerdem nach einer Anleitung für die perfekte Eistee-Zubereitung bist, schau doch einfach hier vorbei. 
Die perfekte Tee-Zubereitung
Unsere 5 Tipps zur Tee-Zubereitung
Die Bedeutung des Wassers bei der Tee-Zubereitung
Wasser
Die Wahl Deiner Teekanne ist auch für den Geschmack bedeutend!
Tee-Kanne
Wenn Du die richtige Teemenge nutzt, wird der Geschmack noch besser!
Teemenge
Die richtige Temperatur ist für eine perfekte Tee-Extraktion grundlegend
Temperatur
Die richtige Ziehzeit des Tees ist entscheidend
Ziehzeit

Unsere 5 Tipps zur Tee-Zubereitung

Die perfekte Tee-Zubereitung

Schwarzen Tee und Grünen Tee individuell zubereiten

 

Stell Dir vor, Du eröffnest eine Premium Wein-Bar und servierst den Gästen alle Weine bei Zimmertemperatur. Oder Du bist stolz auf Dein neues Steakhouse in bester Lage der Stadt, doch Dein Koch brät alle Steaks so lange, bis sie gut durch sind. Das macht keinen Sinn? Stimmt! Doch bei der Zubereitung verschiedener Tees werden genau diese Fehler gemacht. Viele Restaurants, Cafés oder private Gastgeber bereiten einfach alle Tees auf die gleiche Weise zu - die selbe Wassertemperatur, die selbe Ziehzeit, die selbe Menge Tee. Du benötigt keinen Doktortitel, um Tee richtig zubereiten zu können, aber es reicht eben auch nicht aus, ihn einfach ins Wasser zu werfen und ihn ziehen zu lassen. Selbst ein liebevoll von Hand gemischter Bio-Blatt-Tee

 

 von Tree of Tea kann nicht sein volles Aroma entfalten, wenn er auf diese Weise aufgebrüht wird. Deshalb geben wir Dir hier einige Tipps, worauf Du bei der Tee-Zubereitung achten solltest. Und das ist ganz einfach, wenn Du folgende Punkte beachtest:

  • Tee mit frischem weichem Wasser kochen!  
  • In der Zwischenzeit Teekanne vorwärmen!
  • Finde Deine optimale Teemenge für den Aufguss!
  • Verwende je nach Teesorte die richtige Temperatur für den Aufguss!
  • Abwarten und ziehen lassen! (zu den Punkten 3 - 5 unten mehr)

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Wasser

Zu hartes Wasser beeinträchtigt die Qualität des Tees

Die optimale Wasserbeschaffenheit für die Tee-Zubereitung

 

Die Wasserqualität in Deutschland ist generell gut. Leitungswasser schneidet in vielen Tests besser ab als viele Wasser aus der Flasche, da es viele wertvolle Minerale enthält. Hier sind vor allem Calcium- und Magnesium-Ionen zu nennen, die nicht nur für Sportler wichtig sind. Folgende Faustregel kann man sich merken: Je höher der Härtegrad des Wassers, desto mehr Partikel und Minerale befinden sich darin. Der Grad der Wasserhärte in Deutschland ist gerade in Großstädten wie Berlin, Köln oder Frankfurt a. M. zum Teil sehr hoch. Ein hoher Härtegrad hat einige unerwünschte Nebenwirkungen. Auf Deinem Tee ist ein dunkler Film zu sehen? In Deiner Kanne und den Tassen entstehen immer wieder dunkle Ränder, die Du auch nach langem Putzen kaum wegbekommst? Dann nutzt Du zu hartes, kalkhaltiges Wasser. Es beeinträchtigt noch dazu den Geschmack Deines Tees. Tee benötigt weiches Wasser. Was kannst Du tun?

 

 

Eine Möglichkeit ist es, zur Tee-Zubereitung Calcium-armes Wasser aus der Flasche zu nutzen. Um die Minerale aus dem Wasser zu lösen, helfen auch spezielle Wasserfilter. Sie arbeiten mit organischen Substanzen wie Aktivkohle oder tauschen die ungewollten Ionen aus. Herausgefiltert werden auch gleich Kupfer- sowie Bleipartikel und Chlor. So schmeckt Dein Tee nicht wie ein Swimmingpool. Eine tolle Alternative bei der Tee-Zubereitung sind Wasserfächer, die den Härtegrad des Wassers regulieren und damit Hautbildung und Trübung von Schwarzem Tee verhindern. Einfach Wasserfächer in den Wasserkocher hängen und Kalkablagerungen gehören der Vergangenheit an. Wir bieten den Bellima Wasserfächer an, der umweltfreundlich aus nachwachsenden Rohstoffen und vollständig in Deutschland hergestellt wird. Auf unserer Seite Teewasser und Wasserqualität gibt es noch mehr Informationen zu diesem Thema.

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Tee-Kanne

Teekannen und Teezubereitung

Porzellan, Glas oder Keramik?

 

Schwarzer Tee kann gut in klassischen Porzellan- oder Glaskannen aufgegossen werden. Diese sollten vorher vorgewärmt werden, damit der Tee nachher gut sein Aroma entfalten kann. Dazu die Kanne zur Hälfte mit heißem Wasser füllen und kurz stehen lassen oder eine Minute lang in die Mikrowelle stellen. Glaskannen sind ein elegantes Tisch-Accessoire. Dass auch Porzellankannen schick aussehen können, beweisen die Modelle mit integriertem Edelstahlsieb in zeitlosem japanischen Design. Falls in der Kanne bereits ein Sieb oder Filter eingesetzt ist, sollte dieses möglichst groß sein. Dann haben die Teeblätter viel Platz, um in der Kanne zu zirkulieren

 

 

 

und ihr volles Aroma zu entfalten. Praktisch ist auch ein verschließbarer Teebeutel mit Kordel zum selbst Befüllen. Optimal für Grüne Tees, Oolong-Tees und Weiße Tees sind unversiegelte Keramikkannen, die den Luftsauerstoff durchlassen. Mit der Zeit nehmen Keramikkannen den Tee-Geschmack auf und geben ihn bei der nächsten Tee-Zubereitung zusätzlich mit ab. Die Kanne wird so zum Geschmacksverstärker. Achtung: Keramikkannen nur kurz heiß ausspülen. Das reicht schon. Spülmittel wirkt sich negativ auf den Geschmack aus! Wer eine fernöstliche Teezeremonie abhalten möchte, der kommt an den kleinen Spezialkännchen nicht vorbei.

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Teemenge

Wieviel Tee pro Tasse oder Kanne?

Wie viel Tee pro Tasse oder Kanne brauche ich?

 

Verwendest Du zu viel losen Tee pro Tasse, schadet das dem Geschmack des Tees: „Das ist ja bitter”, wirst nicht nur Du Dir denken, sondern auch Dein Geldbeutel. Nimmst Du zu wenig Tee, wird er in der Tasse fade und schwach sein. Eine alte Regel zur Tee Zubereitung besagt, das Du einen Teelöffel losen Tee pro Tasse (ca. 250 ml Wasser) ziehen lässt. Diese Regel führt in die Irre. Denn lose Tees mit großen Blättern wie Weiße Tees oder Oolong-Tees wiegen viel weniger als gemahlene oder eng gerollte Teeblätter wie der grüne Gunpowder. Hier einige Richtwerte:

 

 

• Für einen Liter Tee benötigt man ca. 10 - 15 Gramm "Trockenmaterial". Für eine Tasse eta 3 - 4 Gramm.

• 2 gestrichene Teelöffel Broken-Tee ergeben ca. 10-12 Gramm

• 3 gehäufte Teelöffel Ganzblatt-Tee (Typ OP) ergeben ca. 9-12 Gramm.

Auf die perfekt austarierte Küchenwaage kommt es dabei nicht an. Achte am besten auf die Größe der Teeblätter und passe die Teemenge bei der Zubereitung einfach Deinen Geschmacksvorlieben an. Einige Tees sind intensiver als andere. Ein Teelöffel pro Tasse ist also nur ein grober Richtwert.

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Temperatur

Teezubereitung und Temperatur

Manche mögen’s heiß - die ideale Temperatur des Tees

 

Die perfekte Wassertemperatur hängt stark von der Sorte des Tees ab. Für Kräutertees und dunkle Oolongs kannst Du kochendes Wasser nutzen. Diese Tees sind robust. Sie verkraften das heiße Wasser und benötigen die Hitze um Geschmacksstoffe und Antioxidantien freizusetzen. Für feinere Tees wie Grünen Tee, grünen Oolong oder weißen Tee solltest Du das kochende Wasser unbedingt auf 70 - 85 °C abkühlen lassen. Andernfalls wird selbst bester Dao Ren Feng-Grüntee überaus bitter im Geschmack. Aber aufpassen: Lässt Du die Wassertemperatur zu weit sinken, verliert der Tee einen Teil seines Geschmacks und wird schwach. Feinen Schwarztee, beispielsweise Darjeeling First Flush aus dem Himalayagebirge solltest Du mit ca. 90 °C heißem 

 

Wasser aufgießen. Falls Dein Wasserkocher nicht mit einer Temperaturanzeige ausgestattet ist, hilft Dir folgender Trick um 80 - 85 °C warmes Wasser zu erhalten: Wasser kochen lassen, eine Minute warten und dann aufgießen. Nach weiteren zwei bis drei Minuten ist die Temperatur um weitere 10 °C gesunken. In einem Samowar bleibt die Temperatur dagegen lange auf hohem Niveau (ca. 90°C). Hilfreich sind auch Wasserkessel aus dem Handel, die eine Funktion zur Temperaturauswahl anbieten. Übrigens: Besonders sensibel bei der Tee-Zubereitung sind übrigens japanische Grüne Tees. Nur 60°C sollte das Thermometer aufweisen, wenn Du einen guten japanischen Gyokuro aufgießt. Bei Tree of Tea zeigen wir Dir bei jedem Tee mithilfe des Thermometer-Symbols, wie heiß er aufgegossen werden sollte.

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Ziehzeit

Ziehzeit Tee

Abwarten und Tee trinken? Die optimale Ziehzeit von Tee

 

Zeit heilt alle Wunden? Von wegen, Dein Tee wird immer bitterer je länger Du ihn ziehen lässt. Auch an einer weiteren tradierten Regel zur Tee-Zubereitung solltest Du Dich besser nicht orientieren: “3 Minuten Ziehzeit mindestens - 5 Minuten Ziehzeit Maximum” Schwarze Tees sind hinsichtlich ihrer Ziehzeit nicht so sensibel. Hochlandtees wie die aus Darjeeling darf man durchaus 5-6 Minuten ziehen lassen, damit sie ihr volles Aroma entwickeln. Andere Schwarztees benötigen ca. 3 - 5 Minuten. Broken Tees oft sogar noch kürzer.

 

Bei den Grünen Tees, Oolong-Tees oder Weißtees sieht es ganz anders aus: Lässt du guten grünen Tee in der Keramikkanne ziehen, reichen 20 - 30 Sekunden oft völlig aus,

 

 

 

 

 

für niederigere Qualitäten ist eine Minute eher passend! Der Vorteil der Keramik ist dabei, dass der Grüne Tee den Sauerstoff bekommt, den er benötigt, damit er seinen Geschmack entfalten kann. Durch die Wand des Kännchens wird dabei Luftsauerstoff gezogen. Das geht bei Glas- oder Porzellankännchen natürlich nicht, weshalb die Ziehzeit hier eher 1 - 2 Minuten beträgt.

 

PS: Du möchtest Matcha-Tee zubereiten? Dann schau Dir am besten unser Video-Tutorial zur Matcha-Zubereitung an. Einfach auf den Link klicken und ganz einfach zu bestem Tee-Genuss kommen.

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