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Japanischer Grüntee – das macht ihn so besonders

Die Teegärten in Japan sind einzigartig. In keinem anderen Land auf der Welt sind sie so gepflegt und sattgrün. Vor allem bei den Schattentees sticht die Farbe hervor wie bei einem Smaragd und man fühlt sich wie in einem Meer, umgeben von intensiv grünen Gewächsen. 

Tree of Tea® Japanischer Grüntee – Two leaves and a bud

Auf rund 78% der Anbauflächen für Tee in Japan wird Sencha angepflanzt. So gilt Sencha als die populärste Teesorte und die Qualität des Tees reicht von einfachen Supermarkt-Sorten bis hin zu absoluten Spitzentees. Allgemein kann man sagen: Je feiner und dunkler die Blätter des Tees sind, desto höher ist die Qualität und folglich intensiver auch der Geschmack.

Japanischer Grüntee zählt zu den feinsten und exklusivsten Teesorten der Welt. Grund genug diesen Tee einmal genauer anzuschauen. Wenn man den ihn mit Grüntee aus China vergleicht, fällt einem auf, dass die Sorten aus Japan überwiegend gehaltvoller und grüner sind. Hier kommen unsere fünf beliebtesten Sorten des Grüntee aus Japan.

Gyokuro: König der japanischen Tee-Sorten

Sein Name bedeutet übersetzt „Edler Tautropfen“. Sobald die Knospen der Pflanze sprießen werden Bambusmatten über sie gelegt, damit möglichst wenig Licht einfällt. Durch die Reduzierung des Sonnenlichts bilden die Blätter mehr Chlorophyll und es entsteht ein vollfruchtiger Grüntee. Für den Gyokuro werden nur die zartesten Blätter der ersten Frühjahrspflückung verwendet. Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, dass die Wassertemperatur für den Aufguss auf etwa 50 bis 60°C abgekühlt ist, da man sonst das empfindliche Aroma mit Bitterstoffen beeinträchtigen könnte.

Matcha: Grasgrüner japanischer Pulvertee

Schon seit Jahrhunderten schwören Mönche während ihrer Meditationen auf diesen Tee – Japanischer Grüntee Matcha. Er enthält neben Koffein noch viele Antioxidantien. Die lange Beschattung der Pflanze vor der Ernte lässt den Tee, wenn man ihn traditionell mit einem Besen aufgeschlagen hat, jadegrün leuchten. Für die Zubereitung wird das Teepulver nur mit einem kleinen Teil des Wassers vermengt und mit einem Chasen (handgefertigter Besen) aufgeschlagen. Matcha hat einen konzentrierten herben Geschmack, schmeckt aber auch leicht süßlich.

Japanischer Bio-Matcha Tee aus Japan

Sencha: Der Populäre

Die populärste Teesorte in Japan in Sencha. Sencha wird im Gegensatz zu den anderen Spitzensorten nicht beschattet, sondern auf den Teefeldern voll der Sonne ausgesetzt. Dadurch entwickelt der Tee einen beachtenswert hohen Gehalt an Aminosäuren wie beispielsweise L-Theanin und Catechinen. Der Name Sencha bedeutet „gedämpfter Tee“. Durch diese Verfahren wird die Fermentation der Teeblätter vermieden und der Tee bleibt grün. Beim Sencha dauert diese Dämpfung nur etwa 10 bis 30 Sekunden. Nach der Dämpfung werden die Blätter mit heißer Luft getrocknet und geschüttelt und schließlich zu kleinen flachen Nadeln gerollt. Diese Methode wird traditionell schon seit Jahrhunderten angewandt. Entdeckt wurde sie in Japan von Nagatani Soen: Durch das Rollen der Teeblätter brechen die feinen Zellwände auf, wodurch die feinen Aromen des Tees sich besser im Wasser lösen und entfalten können.

Bancha: Japanischer Grüntee für den Alltag

Dieser Großblatt-Tee besteht aus großen, leicht gerollten Blättern. Sein niedriger Koffeingehalt ist ideal, um den Tee und sein frisches Aroma auch noch abends genießen zu können. Im Aufguss hat er eine helle gelbgrüne Farbe.

Die Kreation des Houjicha wurde entwickelt, um den Geschmack des Bencha variieren zu können. Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt „gegrilltes Teeblatt“. Durch die Röstung wird das Teeblatt rötlichbraun und schmeckt nussig. Er schmeckt besonders gut zu aromatischen Speisen.

Koffeinsensible Menschen sollten beim Verzehr des Tees vorsichtig sein. Vor allem die Sorten mit einer besonders hohen Qualität zeichnen sich durch einen entsprechend hohen Koffeingehalt aus.

Doch was genau macht Grüntee aus Japan so besonders?

Am Anfang galt Japanischer Grüntee noch als Medizin, erst im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Kult um das Getränk. Im fünfzehnten Jahrhundert wurde der Tee in Japan zu einem Symbol für die Verehrung des Schönen in Mitten des Alltags. Der Sinn liegt bei der Reinheit und Harmonie. Und so entwickelte sowohl der Anbau des Tees als auch die Teezeremonie an sich immer weiter. Grüner Tee aus Japan ist also ein echtes Schmuckstück und es gibt so unzählige verschiedene Sorten, dass man sich am besten vorher ein bisschen informieren sollte.

Japanischer Grüntee – das macht ihn so besonders wurde zuletzt modifiziert am: Dezember 17th, 2015 von Sophie